Bergkamen bekommt ein Schießzentrum

Schießzentrum Unna HammAm 02. Juni 2017 wurde in Bergkamen-Overberge mit dem ersten Spatenstich der Bau des Schießzentrum Unna/Hamm begonnen. Der von den Kreisjägerschaften Unna und Hamm Anfang 2016 beschlossene Bau des Schießzentrums geht mit dem ersten Spatenstich nun von der Planungsphase in die Bauphase über.

Zahlreiche Gäste nahmen bei bestem Wetter an der Veranstaltung teil. Neben den beiden maßgeblich an der Realisierung des Schießzentrum beteiligten, dem Vorsitzenden der Kreisjägerschaft Unna, Reinhard Middendorf, und dem Vorsitzenden der Kreisjägerschaft Hamm, Prof. Dr. Lothar Reinken, waren auch Landrat Michael Makiolla, Bürgermeister Roland Schäfer, die stellvertretende Bürgermeisterin der Stadt Hamm, Ulrike Wäsche, und zahlreiche weitere Ehrengäste erschienen.

Beweggründe für den Bau

Der Wunsch ein Schießzentrum zu errichten ist bereits 11 Jahre alt. Vor 11 Jahren eröffnete der Overberger Schützenverein seine Schießanlage für das Kleinkaliberschießen. Dabei entstand die Idee ein Schießzentrum für die Region zu erbauen in dem auch Jäger auf hohem Niveau ausgebildet werden können.

Im Schießzentrum wird es möglich sein die gesetzlich geforderten Schießnachweisen zu erbringen. Es bietet die Möglichkeit der zentralen Jungjägerausbildung. Behörden, wie z.B. die Bundespolizei und der Zoll werden dort gute Voraussetzungen für ihr Training und ihre Ausbildung finden. Des weiteren können Fortbildungen, Vorstandssitzungen und Seminare abgehalten werden. Das Außengelände soll als pädagogische Lernort mit dem Schwerpunkt Natur dienen. Somit leistet das Schießzentrum einen großen Beitrag an der Bedarfsdeckung von Schießständen in der Region, denn bisher gibt es in der Nähe keine ausreichenden Schießanlagen für die vorgeschriebenen Schießnachweise.

Die Ausstattung des Schießzentrum

Die Pläne wurden von den Architekten Andreas Noak und Erick Varnhagen erstellt und beinhalten neben modernster Schallschutz- und Sicherheitstechnik auch eine gute Integration des Gebäudes in die natürliche Hügellandschaft. Mit der Fertigstellung kann im Herbst/Winter 2018 gerechnet werden.

Im Schießzentrum werden die Jäger und Schützen fünf Pistolenbahnen, vier 100m-Kugelbahnen, eine Bahn für den „laufenden Keiler“, eine Bahn für den „Kipphasen“, einen Schulungs- und Tagungsraum, eine Raumschießanlage, die von Achim Trebing betrieben wird und ein Ladengeschäft mit Büchsenmacherei, das von der Firma Jagdwelt 24 betrieben wird vorfinden können.

In dieser Form wird das Schießzentrum Unna-Hamm einmalig in Deutschland sein.

 

Als Bauträger und Betreiber wurde die Schießzentrum-Unna-HammGmbH im Herbst 2013 von den Kreisjägerschaft Unna e.V. und Kreisjägerschaft Hamm e.V. gegründet.

6,1 Millionen Euro Baukosten

Die Baukosten von insgesamt 6,1 Millionen Euro werden zu 80% durch die Jagdabgabe und aus Eigenmitteln der beiden Kreisjägerschaften, die die Mitglieder in Form von erhöhten Mitgliedsbeiträgen aus der eigenen Tasche bezahlen werden. Zusätzlich wird es eine Kreditfinanzierung durch die GmbH geben. Traurig an der Finanzierung ist, dass es anscheinend keine Förderung durch staatliche Zuschüsse geben wird.

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