Schweizer Bundesrat setzt EU-Waffenrichtlinie um

Umsetzung der EU-Waffenrichtlinie ist Verrat am eigenen Volk!

Wie nicht anders zu erwarten, will der Schweizer Bundesrat die EU-Waffenrichtlinie gegen den Willen des Schweizer Volkes umsetzen. Dabei beteuern die Politiker angebliche bestehende Spielräume ausschöpfen zu wollen, um die Traditionen des schweizerischen Schiesswesens zu wahren. Ob man ihnen das glauben kann wird sich zeigen.

In diesem Sinne hat der Bundesrat am 16. Juni 2017 beschlossen, der EU zu bestätigen, dass die Schweiz ihrer Pflicht als assoziiertes Mitglied des Schengener Abkommens nachkommt und die Richtlinie in ihr Recht überführen wird (Rücknotifizierung).

Ausnahmeregelungen sind kein Erfolg

EU-WaffenrichtlinieDie Schweizer Politiker wollen ihrer Bevölkerung glauben machen, dass die auf EU-Ebene ausgehandelten Ausnahmeregelungen für die Schweiz ein Erfolg seien. Davon kann aber keine Rede sein. Die Einschnitte in die Freiheit des Schweizer Volkes werden gewaltig sein.

Ein Erfolg für die Schweizer wäre lediglich die komplette Ablehnung der EU-Waffenrichtlinie gewesen und kein fauler Kompromiss.

Die Ausnahmeregelungen für die Schweiz sehen unter anderem vor, dass Angehörige der Armee nach Dienstende die Armeewaffe mit dem dazugehörigen 20-Schuss-Magazin weiterhin übernehmen und für das sportliche Schießen nutzen können. Allerdings müssen sie dafür in Zukunft nachweisen, dass sie Mitglied in einem Schützenverein sind und zur Übung regelmäßig schießen.

Für diejenigen, die bereits in der Vergangenheit eine Armeewaffe übernommen haben, gibt es einen Bestandschutz. Auch Jäger bleiben von dieser Regelung verschont.

Da die EU-Waffenrichtlinie eine Weiterentwicklung des Schengener Abkommens ist, muss die Schweiz die Weiterentwicklung übernehmen, auch wenn sie kein Mitgliedsstaat der EU ist. Würde die Schweiz sich weigern, könnte dies zu einer Beendigung des Abkommens führen.

Die Hoffnung ist verschwunden

Bisher bestand ein geringer Funken Hoffnung, dass die Schweiz eine Übernahme der EU-Waffenrichtlinie verweigert und es auf eine Konfrontation mit der EU ankommen lässt.

Nachdem der Bundesrat heute die Rücknotifizierung beschlossen hat, ist dieser Funken Hoffnung erloschen. Die Schweiz hat nun zwei Jahre Zeit, um die neuen Bestimmungen der EU-Waffenrichtlinie ins Schweizer Recht zu übernehmen. Die Schweizer Politiker wollen diese Zeit nutzen, um eine Vorlage zu erarbeiten, welche die schweizerische Schießtradition respektiert.

Auf die Versprechen des Bundesrat sollten sich die Schweizer Bürger allerdings nicht verlassen. Sie sollten die zwei Jahre nutzen und alles erdenkliche zu unternehmen, um sich gegen die EU-Waffenrichtlinie zu wehren.

EU-Waffenrichtlinie muss abgelehnt werden!

Bei der EU-Waffenrichtlinie gibt es keine Kompromisse oder Erfolge. Um die Freiheit des Schweizer Volkes und der andern europäischen Völker zu bewahren muss die EU-Waffenrichtlinie abgelehnt werden!

Für Fragen zum Schweizer Waffenrecht empfehlen wir diese Website

www.finger-weg-vom-schweizer-waffenrecht.ch/

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